Ernährung

 

Unsere Hunde werden geBARFt. Wir barfen unsere Hunde seit nunmehr fast 10 Jahren und haben mit dieser Art der Ernährung bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Wenn Sie diese Ernährungsweise fortführen möchten, freuen wir uns natürlich sehr. Ich stehe Ihnen hier gerne beratend zur Seite. Dies ist allerdings keine grundsätzliche Voraussetzung an die zukünftigen Welpeneltern.

 

 

BARF- was ist das?

 

BARF ist ein Begriff der Futter beschreibt, welches vom Hundebesitzer aus verschiedenen frischen Zutaten selbst zusammengestellt wird. Hierbei versucht man, so gut es geht, die ursprüngliche Ernährung eines wildlebenden Kaniden (Kanis = Hundeartige) zu imitieren.

 

 

Warum BARFen wir?

 

Der allgemeine Gesundheitszustand vieler Hunde hat sich in den letzten  Jahren drastisch verschlechtert. Krankheiten wie Krebs, Allergien, Hautprobleme, Nieren- und Lebererkrankungen, Immunschwäche, Pankreatitis, Pankreasinsuffizienz und Wachstumsstörungen treten immer häufiger auf und lassen sich nicht einfach mit „Überzüchtung“ erklären, sondern sind das Ergebnis einer Fütterung, die auf Getreide basiert. Die meisten Hundefuttersorten bestehen zum größten Teil (60-90%) aus Getreide!

 

Hunde sind aber Karnivore- das beweist die Anatomie ihres Gebisses und Verdauungstraktes. Der Hund hat kräftige Eckzähne, um die Beute zu packen, und scharfe Backenzähne, um Fleisch und Knochen zu zerteilen. Der Magen des Hundes ist im Vergleich zu Pflanzenfressern achtmal so groß wie ein Pferdemagen in Relation zum Körpergewicht. Die Magensäure des Hundes enthält anteilig zehnmal so viel Salzsäure wie die des Menschen. Der Darm des Hundes ist im Vergleich zum Pflanzenfresser sehr kurz,  die Verdauung von Fleisch und Knochen dauert 24 Stunden. Pflanzenfresser brauchen 4-5 Tage.

 

So sehen wir allein schon an der Beschaffenheit und der Funktion des Verdauungstraktes, welche Nahrung die artgerechteste  für unseren Hund ist. „Mutter Natur“ hat allen Tieren ein Verdauungssystem gegeben, das auf eine bestimmte Nahrung zugeschnitten ist.

 

Einige Tiere fressen Pflanzen, einige Tiere fressen andere Tiere, einige Tiere fressen alles und dann gibt es noch den Menschen… ;-)

 

Vorteile von BARF

 

Aus Sorge um die Gesundheit ihrer Hunde füttern immer mehr Menschen  nach dem Prinzip von BARF und berichten von erstaunlicher Besserung des Gesundheitszustands ihrer Tiere. Hautprobleme verschwinden, die Hunde haben mehr Energie, die Hündinnen haben mit Trächtigkeit und Welpenversorgung weniger Probleme und die Welpen wachsen langsamer und gesünder auf, das Immunsystem wird gestärkt und der Hund wird wesentlich widerstandsfähiger.

 

Auch der typische Hundegeruch, sowie der Mundgeruch nehmen ab, der Hund hat weniger mit Parasitenbefall zu kämpfen, er setzt wesentlich kleinere Kotmengen ab und das Risiko einer Magendrehung wird drastisch reduziert.

 

Ein weiterer Vorteil ist, dass der Hundebesitzer weiß, was sein Hund frisst. Kranke Hunde können über das Futter unterstützend behandelt werden und man kann individuell auf ihre Probleme eingehen.

 

Den oben genannten Effekten liegen Erfahrungswerte zugrunde, die selbstverständlich nicht auf jeden Hund zutreffen können. Fakt ist aber, dass die Rohfütterung, richtig angewendet, dem Hund zu einem gesünderen, artgerechten Leben verhilft.

 

 

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© Fara Mhuri Rhodesian Ridgebacks